Textfelder zu Freud und Lacan
Psychoneurotische Symptome manifestieren sich häufig als auffällige und eigenartige Verhaltensweisen, wie man sie bei vielen Menschen beobachten kann (z.B. Zucken, Nasenbohren, Fingernägelkauen, ständiges Räuspern, Hüsteln, etc.). Aus der Sicht der Psychoanalyse ist das Symptom ein überdeterminiertes und verschlüsseltes Sprechen des Subjekts. Es wird von Freud als „Wiederkehr des Verdrängten“ analysiert, als eine Form, die einem verdrängten Wunsch zum Ausdruck verhilft. Zu diesem Zweck werden die Elemente des Wunschkomplexes (die Triebrepräsentanzen und deren Besetzungen mit psychischer Energie) durch Verschiebung, Verdichtung und Rücksicht auf Darstellbarkeit bis zur Unkenntlichkeit entstellt und in dieser getarnten Form an der psychischen Zensur der ICH- Instanz vorbei an die „Oberfläche“ geschwindelt. Die entstellte Form des verdrängten Wunsches wird deshalb auch „Ersatzbildung“ oder „Kompromissbildung“ genannt. Als ein derartiges „Signifikanten-Gebilde“ kann ein Symptom dechiffriert und auf den unbewussten Wunsch zurückgeführt werden.
„HOLZFÄLLEN Eine Erregung“ – Thomas Bernhards wortgewaltiger Monolog über die„Wiener Gesellschaftshölle“. Eine psychoanalytische Betrachtung – Optik: Jaques Lacan.
Einschneidende politische Erkenntnis: real – imaginär – symbolisch. Zerbrechen der Illusion von Völkerrecht und Frieden mit Folgen: Depression, Aggression
Freuds Wiederholungszwang u Todestrieb: Trauma, Jenseits des Lustprinzips. Bei Lacan: jouissance, Subjektkonstitution durch Sprache. Begehren und Genießen
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